Victoria
~Painful~

Fast alles ist vergänglich. Freunde, Famile und noch vieles mehr. Oft hinterlassen solche Dinge eine große Leere in uns. Oft is es so unerträglich, sodass man jeden Tag weinen muss. Oft wünschen wir uns einfach weg, weg aus dieser Welt, weg aus dem Universum, wir wünschen uns ins Nichts.

Manchmal fügt man sich dann Verletzungen zu, ganz bewusst. Manchmal fressen wir alles in uns hinein.

Und nach und nach verlieren wir alles: Freunde, Famile, Freude, den Glauben, Ziele,...

Doch es gibt etwas, was uns nie verlässt, was auf allen Wegen bei uns ist. Wenn man es positiv ausdrücken will, etwas, was uns niemals im Stich lässt, denn im Inneren ist er immer bei uns.

Der Schmerz.

Er bleibt, er vergeht nicht, niemals, er lässt uns nicht los.


7.12.06 15:45


End of Life

Einst gab es einen jungen Mann, geplagt von Depressionen. Er war erfolglos in der Liebe, in der Arbeit, in der Freundschaft, in allem nur Erdenklichen. Schon sein ganzes Leben lang.

Täglich mit dem Entschluss sich noch am selbigen Tage zu töten, aber zu mutlos es dann doch zu tun. Wegen der Angst danach und der Angst des Schmerzes. Sein Leben war sinnlos, schmerzvoll und für ihn unbegreiflich. Warum musste er das alles aushalten, warum konnte nicht auch er endlich den Sinn oder den Genuß des Lebens verspüren? Es war ihm ein Rätsel, ein qualvolles.

Täglich war der Drang größer, seinem Dasein ein Ende zu setzen.

Doch es geschah, an einem unbedeutendem Tag, dass der Mann eine Frau kennenlernte. Sein komplettes Gegenteil. Aber er liebte sie, er liebte sie auf dem ersten Blick. Sie besaß alles, was er sich immer wünschte. Und obwohl er sie nur kurz kannte, gerade mal einen Tag, genoß er diese Zeit, er fühlte sich geborgen, ja fast schon geliebt.

Es war der schönste und wundervollste Tag in seinem Leben. Zum ersten Male fühlte er sich als ein Teil des Ganzen, dazugehörig.

Noch am selben Tag nahm er sein Leben...

Warum?

5.12.06 20:51




Einst grub sich einer sein Grab.
Es war schon recht tief.
Der eine schrie und schrie nach Hilfe, denn das Grab war schon so tief, dass er nicht von allein mehr hinaus konnte.
Doch niemand hörte seine Schreie.
Und so kam es, dass dieser einsam udn verlassen in seinem Grabe zu Grunde ging.
Das ganze Leben lang nur sein eigenes Grab schaufelnd.

Einst gab es ein junges Mädchen, das ebenfalls ihr Grab schaufelte.

Sie war auch schon sehr tief und auch sie rief immer wieder nach Rettung.

Doch wie der eine erhielt sie keine.

So kam es, dass das Grab in sich zusammenfiel und sie begrub.

Einst grub sich ein junger Mann sein Grab.
Er war noch nicht so tief gekommen.
Und er würde auch nie so tief kommen, denn er wurde gerettet.

Einst gab es eine alte Frau.
Auch sie grub schon ihr Leben lang.
Doch das Grab war niemals tief gewesen.
So schaffte sie es immer mühelos heraus.

Gräbst auch du?

† 

3.12.06 20:40


28.11.06 22:16


†*1*†

Dies ist also mein erster Eintrag. Ich hoffe es werden viele weitere folgen und es wird fleißige Leser geben. Desweiteren hoffe ich, dass meine Texte zum Nachdenken anregen werden...

Es wird sicherlich vieles nicht nachvollziehbar sein und recht unverständlich. Aber der Mensch in seiner Psyche ist sehr kompliziert und oft nicht logisch...

27.11.06 19:55



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